Sommer, Wasser und diverse Baustellen
Liebe Gleisdorferinnen und Gleisdorfer,
was für ein Sommer! Für alle Hitzebegeisterten waren das wohl traumhafte Wochen, für alle anderen eine durchwegs belastende Zeit. Nicht nur für uns Menschen, vor allem auch für Tiere und die gesamte Umwelt. Die Klimaveränderungen sind nicht nur augenfällig, sie sind – wenn es nach der Wissenschaft geht – auch unumkehrbar. Umso mehr müssen wir uns auf diese Gegebenheiten einstellen. Dazu gehört insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit der wichtigsten Ressource – unserem Wasser!
Auch wenn wir in unserem Wasserverband in einer der wassersichersten Regionen leben dürfen(!), so ist es ein Gebot der Stunde, mit diesem wertvollen Gut ausgesprochen sorgsam umzugehen und jeden nicht wirklich notwendigen Wasserverbrauch zu vermeiden.
Apropos Wasser: Auch unser Wellenbad sorgt in diesem Sommer für Rekordzahlen. So stieg der Saisonkartenverkauf auf 3000 Stückverkauft, ein Plus von 9% gegenüber dem Vorjahr, die Tageskarten verzeichneten gar ein Plus von 26% und lagen per 10.08.2026 bei 31.342 Eintritten. Die Gesamtbesucherzahl lag am Stichtag bei auf 60.943 und somit 30% über dem Vorjahr. All diesen Zahlen konnte auch der Einbruch am 8. August 2026 nichts anhaben, auch wenn die Täter hier einen großen Schaden angerichtet haben.
Was hat sich in den letzten Wochen in unserer Stadt getan?
Bei der Volksschule Labuch erfolgte für den geplanten Um- und Zubau bereits die Bauverhandlung, gewisse Vorarbeiten wurden bereits gestartet, die großen Bauarbeiten gehen in Kürze los. Innerhalb der nächsten 12 Monate wird dann dieses 2 Millionen Euro Projekt umgesetzt, das die Attraktivität dieses Schulstandortes für die Zukunft absichert.
Was wir zur Kenntnis nehmen müssen, ist der Rückgang der Schülerzahlen. Während wir vor rund eineinhalb Jahren noch davon ausgehen mussten, dass diese Schule bald 7-klassig werden wird, ist durch die demografische Entwicklung auf Sicht nur eine 5-Klassigkeit gewährleistet, im besten Fall wird die Schule sechs Klassen führen. Das hat zur Folge, dass der geplante Neubau des Kindergartens, um im Schulgebäude Platz für die Schule zu schaffen, schlichtweg nicht notwendig ist. Dieses Projekt wurde daher bis auf weiteres verschoben. Ungeachtet dessen werden wir das gesamte Haus thermisch sanieren und den Kindergarten bei Bedarf hausintern erweitern. Der vorgesehene Platz neben der Schule bleibt für einen eventuell später umzusetzenden Kindergartenneubau reserviert.
Zur anderen Baustelle: Die Arbeiten am und rund um den Florianiplatz laufen voll im Plan. Ich bedanke mich hier insbesondere bei allen am Bau beteiligten Akteuren, die auch in der größten Hitze ihren Job perfekt gemacht haben. Mein Dank gilt natürlich auch Ihnen für Ihr Verständnis und vor allem den Unternehmerinnen und Unternehmern vor Ort, die alle baustellenbedingten Erschwernisse aufgefangen haben. Wenn Sie betreffend den weiteren Baustellenverlauf immer informiert sein wollen, besuchen Sie uns auf www.gleisdorf.at/whatsappring und abonnieren Sie einfach unser Infoservice.
Für den nun bevorstehenden Schul- und Kindergartenstart wünsche ich allen Kindern und Jugendlichen alles erdenklich Gute – und im besten Falle anhaltende(!) Freude!
Herzliche Grüße!
Ihr Christoph Stark